Ein Schirm für emotionale Unwetter

Was tust du bei Regen, Hitze, Hagel, Schnee?

Du schützt Dich. Oder?

Wenn Du unterwegs bist und es beginnt zu Regnen, holst Du ganz selbstverständlich Deinen Regenschirm heraus, springst unter das nächste Vordach oder setzt die Kapuze auf, um Dich vor dem Regen zu schützen.

Ob Du nun griesgrämig oder fröhlich durch den Regen gehst, steht nochmal auf einem anderen Blatt. 😉 Aber Du schützt Dich erstmal vor der Nässe.

Was tust Du bei herunterbrennender Sonne auf einer großen freien Fläche?

Du schützt Dich. Oder?

Sonnenhüte

Ob Du nun einen Sonnenhut, einen Sonnenschirm oder ein Tuch verwendest oder ob Du Dir nur die Hand über die Augen hältst, damit die Sonne nicht in den Augen blendet, das liegt an Dir persönlich und Deinen jeweiligen Möglichkeiten. Aber ehe Du Dir einen Sonnenstich holst, schützt Du Dich lieber.

Mein Vater hat beim Wandern immer in jedes Eck seines Taschentuchs einen Knoten gemacht

und das ganze dann gegen die sengende Sonne auf den Kopf gesetzt. Möglichkeiten gibt es viele. Da ging es schließlich nur darum, einen Sonnenstich zu vermeiden und nicht darum, einen Schönheitswettbewerb zu gewinnen. 😉

Wetter in unserem Sprachgebrauch

In unseren täglichen Sprachgebrauch haben die verschiedensten Wetterlagen als sogenannte emotionale Bildsprache Einzug erhalten:

  • Das Donnerwetter gestern vom Chef hat mich ganz schön fertig gemacht.
  • Wenn ich zu spät nach Hause komme, dann gibt’s wieder ein Donnerwetter.
  • Die Nachricht von der Trennung der Freunde, hat wie ein Blitz eingeschlagen.
  • Du schaust wie drei Tage Regenwetter.
  • Wenn Du das Zimmer betrittst, geht die Sonne auf.
  • Wenn ich über den Matheaufgaben sitze, habe ich nur Nebel im Kopf.
  • Du fegst hier durch die Wohnung wie ein Hurrikane.
  • Was bist Du denn für ein kleiner Wirbelwind.
  • Wenn das passiert, kannst Du Dich warm anziehen.
  • Hier liegt irgendetwas in der Luft.

Wie schützt Du Dich nun vor emotionalen Schlechtwetterlagen?

Wolke vor Sonne

Mein Tipp lautet ganz klar:

 

mit EFT*


Emotional Freedom Techniques, der Technik zur emotionalen Freiheit.

Warum?

Jedes unangenehme, einschneidende Erlebnis macht eine Blockade im Energiesystem, wenn es nicht sofort angenommen, aufgeklärt oder sonst wie gelöst wurde.

Gerade als wir klein waren, hatten wir noch nicht die Möglichkeit, analytisch zu denken und die verschiedenen Erlebnisse in sachliche, unemotionale Ebenen einzuordnen. Ganz im Gegenteil. Wir haben uns, wann immer möglich, so verhalten, dass wir geliebt und/oder beachtet wurden. Oder so, dass wir uns vor den Ereignissen innerlich geschützt haben. Durch Mauern von Wut, Traurigkeit, Hilflosigkeit, Ohnmacht, Scham oder Schuld, um nur einige zu nennen.

Gewitterwolke

Durch diese nicht gelösten Ereignisse sind in unseren Energiesystemen Blockaden entstanden, die wiederum für die nicht gelösten Emotionen zuständig sind.

Mit EFT* kannst Du die Emotion von der Erinnerung trennen und dich dann zwar noch an das Ereignis erinnern, hast aber keine negative Emotion mehr dazu, die bei jeder ähnlichen Begebenheit wieder „anspringt“ und Dich triggert, wie eine immer gleiche Gewitterwolke über Dir.

Der Chef mault Dich morgens vor lauter Stress schlecht gelaunt und grundlos an. Die Nachbarin lässt die Haustür vor Deiner Nase ins Schloss fallen, obwohl sie Dich eigentlich gesehen haben müsste. Deine Freundin stellt Dich vor anderen „ins Eck“. Der Kollege holt sich die besten Projekte und lässt Dir den „Mist“.

Was hat das alles mit Dir zu tun? Es triggert und triggert und triggert alte Erlebnisse mit den dazugehörigen alten Emotionen. Jeden Tag wieder neu. Bis Du die Verbindung zu den alten, im Energiesystem gespeicherten Emotionen trennst.

  • Wenn der Chef Dich grundlos anmault, erinnert Dich das vielleicht an Deine Sehnsucht als Kind von Deiner gestressten Mutter mal ein liebes Wort zu hören.
  • Die Nachmarin erinnert Dich möglicherweise an das Gefühl übersehen zu werden, dass Du schon früher hattest, wenn die Freunde Deines großen Bruders Dich ignoriert haben.
  • Deine Freundin erinnert Dich evtl. an die Peinlichkeit und Scham, wenn Deine Mutter vor anderen über Deine Fehler gesprochen hat.
  • Dein Kollege triggert  vielleicht das Gefühl immer zu kurz zu kommen, das Du schon in der Schule hattest, als Dich der Lehrer nie dran genommen hat.

Klingt logisch? Klingt einfach? Ist es auch.

Und wie machst Du das nun am besten?

Wie Du EFT* anwendest, ob alleine zuhause, oder lieber in Begleitung mit einem, der darin Profi ist, hängt von einigen Faktoren ab.

Zum Beispiel davon, wie alt Du bist, wie Deine Grundkonstitution ist, Dein Selbstwert, Deine Charakterstärke. Was hast Du schon alles erlebt, abgespeichert, festgelegt. Wie sind Deine Glaubenssätze, Deine Weltanschauung, Dein Menschenbild. Arbeitest Du gerne mit Dir alleine oder hast Du lieber ein Gegenüber. Bist Du aktiv oder eher passiv. Und so weiter.

Mit kleineren Kindern wiederum kannst Du EFT* ganz einfach zuhause anwenden. Z.B. präventiv als Schutz vor allen möglichen und unmöglichen emotionalen Unwettern. Es ist völlig gefahrlos, sehr leicht zu lernen und Kinder im Alter von 2 Jahren können schon aktiv mitmachen. Die kleineren genießen es, wenn die Eltern oder Großeltern EFT* bei ihnen sanft anwenden. Außerdem kannst Du auch bei Dir für Dein Kind klopfen.

Wenn Du schon älter bist und sich in Deinem Gehirn schon feste Bahnen gebildet haben, wie Du z.B. das Verhalten von anderen interpretieren wirst, dann ist EFT* zuhause eine gute Möglichkeit, Dich im Alltag stabil zu halten und „über die Runden zu kommen“.

Doch Vorsicht, sehr labilen Menschen rate ich von der Selbstanwendung ab.

Um wirklich anhaltende Erleichterung zu spüren, empfehle ich aber, ein paar intensive Auseinandersetzungen mit Deinen immer wieder aufkeimenden Emotionen in Begleitung eines erfahrenen EFT* Anwenders.

Für den Eigenbedarf, findest Du die grobe Anleitung in den EFTklopfBLOGs oder in der PDF, die Du bekommst, wenn Du Dich für meinen Newsletter anmeldest.

Licht und Schatten im Wald

Solltest Du „den Wald vor Bäumen nicht sehen“, ruf mich einfach an 0650 9999576 oder schreibe mir an office@klopf-an.at

Fallen Dir noch weitere Wetter-Formulierungen in unserer emotionalen Bildsprache ein? Wenn ja, dann schreibe sie doch unten in die Kommentare.

Alles Liebe

Anna

* EFT in diesem Blog-Artikel und in meiner gesamten Arbeit, betrifft die klassische Klopfakupressur EFT, so wie ich sie verstanden habe, interpretiere und an meine KlientInnen weitergebe.

WICHTIGER HINWEIS: EFT* ersetzt NICHT den Besuch bei einem Arzt oder Therapeuten/einer Ärztin oder Therapeutin!!!

By |2017-02-22T19:55:31+00:0007. Februar, 2017|EFT|2 Comments

2 Comments

  1. Michaela Thiede 22. Februar 2017 at 15:14 - Reply

    Liebe Anna,

    das ist ja eine tolle Analogie mit dem Wetter.
    Besonders, da uns die Begriffe sowieso schon in Fleisch und Blut übergegangen sind.

    Mir fällt noch ein:
    Jemand wurde im Regen stehengelassen
    Den Chef kann man doch in den Wind schießen…
    Da braut sich was zusammen…

    Wie gut, dass es die Klopfakupressur als „Schirm für emotionale Unwetter“ gibt.

    Liebe Grüße
    Michaela

    • Anna Haker 22. Februar 2017 at 19:16 - Reply

      Liebe Michaela,

      vielen Dank 🙂

      Das sind ja tolle weitere Redewendungen zum Thema „emotionale Unwetter“, die Dir da noch eingefallen sind.

      Dankeschön und alles Liebe.

      Anna

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