EFTklopfBLOG: Wenn am Ende des Tunnels kein Licht ist

EFTklopfBLOG: Wenn am Ende des Tunnels kein Licht ist...

Wenn am Ende des Tunnels kein Licht ist …

könnte auch Nacht sein.
Eine Neumond-Nacht, ohne Mond und Sterne.
Einfach finster.

Symbolisch steht diese dunkle Nacht z.B. für die Sorte Tief, durch die man im Leben hin und wieder durch muss. Die vorüber geht. Nach der alles wieder gut wird.

Tunnel führt ins Schwarze

In dem Fall kann warten helfen.
Warten, bis die Nacht vorbei ist.
Warten, bis der Morgen wieder kommt.

Je nachdem, wie spät es ist, auf dem Weg zur Überwindung des Tiefs, kann das mehr oder weniger lange dauern. Geduld und Hoffnung sind die Begleiter bis zum Morgen, der da draußen sicher kommt. Und EFT.

Und alle andren Fälle?

Nun gibt es Situationen, da scheint der Morgen einfach nicht zu kommen. Man spürt weder die frische Luft des Tunnel-Endes, noch hört man die Vögel zwitschern und die Blätter rauschen und es bleibt alles still und dunkel.

ausgeschaltete Glühbirne

Wenn es so ist, könnte es sein, dass Du aus irgendeinem Grund innerlich das Licht ausgeknipst hast. Dass Dich etwas innerlich so tief verletzt hat, dass Du lieber nichts mehr spürst, als jemals wieder diesen tiefen Schmerz.
Lieber keine Freude, lieber kein Lachen, lieber kein Leben – vorsichtshalber – nur nie wieder diesen Schmerz.

Und dann?

Dann rate ich Dir, Dir ernsthaft Hilfe zu suchen. Bei erfahrenen Ärzten und Therapeuten.
Begleitend dazu würde ich mir jemand suchen, der Energiearbeit macht, um auch diese Ebene wieder aufzubauen und die tiefen Blockaden zu lösen, die Dich dazu veranlasst haben, das Licht auszuknipsen.

Klopfen bis zum Morgen…

Für die, die sich einfach irgendwo in dem Tunnel befinden und sich zutrauen, da alleine wieder herauszukommen, sind die folgenden Klopf-Sequenzen geschrieben.

Nur Mut – alles wird wieder gut.

EFT – Klopfrunde

Stimme Dich auf Dein Problem ein (hier im Beispiel nehmen wir „kein Licht am Ende des Tunnels“) und bemerke, wo in Deinem Körper Du dieses „Dunkel“ diese „Finsternis“ spürst.

Klopfe den Handkanten-Punkt dauerhaft sanft und spreche folgende Sätze:

Handkanten-Punkt

HK:

 Auch wenn ich kein Licht am Ende des Tunnels sehe und das im ____(Körperregion)________  spüre, bin ich vollkommen in Ordnung.

HK:

 Auch wenn ich im Moment noch keine Ahnung habe, wie ich aus dem Tunnel wieder heraus kommen soll, und das im _____(Körperregion)_______ spüre, bin ich total okay.

HK:

 Auch wenn mich diese Dunkelheit ganz und gar umgibt, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Klopfe nun sanft mit zwei, drei Fingerkuppen folgende Punkte und spreche dazu laut oder still für Dich – wichtig ist, am Gefühl zu bleiben – folgende Sätze:

Augenbraue Innen

AI:

 Ich sehe kein Licht am Ende des Tunnels. Ich sehe überhaupt nichts. Nur Dunkelheit.
Augenbraue Außen

AA:

 Keine Ahnung wie das weiter geht und wann das aufhört. Im Moment ist alles Dunkel.
Punkt unter dem Auge

AU:

 Diese Dunkelheit spüre ich als _______(z.B. Druck)_______ im _____(Körperregion)_______.
Punkt unter der Nase

UN:

 Diese Dunkelheit um mich herum und in mir drinnen. Keine Ende des Tunnels in Sicht.
Punkt unter dem Mund (Kinngrübchen)

KG:

 Alles ist dunkel. Keine Ahnung, ob Nacht oder Tag ist. Alles ist Dunkel.
Schlüsselbein-Punkte

SB:

 Diese Dunkelheit im Tunnel. Sie umgibt mich komplett. Alles Dunkel und kein Ende in Sicht. Wie soll ich hier je wieder rausfinden.
Punkt unter dem Arm

UA:

 Und manchmal weiß ich gar nicht, in welche Richtung ich gerade laufe oder ob ich einfach nur auf dem Boden sitze und hoffe, dass jemand einen Kran holt und diesen Tunnel, diesen Deckel über mir hinweh hebt.
Kronen-Punkt

KP:

 Diese Dunkelheit, die mich umgibt, kriecht in jede Gemütsritze und steckt mir als _______(z.B. Druck)________ im  _____(Körperregion)________.

Tief ein- und ausatmen!!!

Klopfe weiter sanft mit zwei, drei Fingerkuppen folgende Punkte und spreche dazu laut oder still folgende Sätze:

AI:

 Diese Dunkelheit um mich herum. Diese Dunkelheit in mir.

AA:

 Hört das denn nie auf? Diese Dunkelheit ist so schwer und so drückend und so lähmend und ich spüre sie als ______(z.B. Druck)______ im _____(Körperregion)_______.

AU:

 Dieser dämliche Tunnel. Hat der den gar keinen Ausgang? Muss ich hier ewig drinnen bleiben?

UN:

 Eine Weile lässt sich das ja aushalten. Eine Weile verkriechen ist ja ganz nett. Eine Weile kann ich diese Dunkelheit, diese Schwere sogar genießen. Mich mal aus dem Alltag zurück ziehen. Ein bisschen arm sein, tut manchmal ganz gut.

KG:

 Aber das ist eindeutig zu viel. Zu viel Dunkelheit, zu viel Tunnel, zu viel unangenehme Gefühle und zu wenig Hoffnung, dass es vorbei geht.

SB:

 Diese elendige Dunkelheit. Ja. Manchmal ist das Leben schwer. Und meins besonders. Aber so lange… das ist nicht fair. Kann mich hier denn niemand rausholen?

UA:

 Muss ich wirklich alles alleine machen? Muss ich mich jetzt echt aufraffen und zum Tunnelende gehen? Diese blöde Dunkelheit.

KP:

 Die wäre ich so gerne wieder los. Ich wäre so gerne wieder fröhlich. Würde so gerne wieder einen Blick für das Schöne bekommen. Mich wieder an Kleinigkeiten freuen.

Tief ein- und ausatmen!!!

Klopfe weiter sanft mit zwei, drei Fingerkuppen folgende Punkte und spreche dazu laut oder still folgende Sätze:

AI:

 Zum Glück kann ich jetzt wenigstens klopfen. Dann sitze ich hier nicht nur untätig herum. Diese Dunkelheit ist echt zermürbend.

AA:

 Diese Dunkelheit… Diese Dunkelheit… Diese Dunkeheit…

AU:

 Wer entscheidet eigentlich, wann sie wieder vorbei ist? Gibt es irgendwelche Vorschriften, wie lange ich hier festhängen muss? Gibt es irgendwelche Regeln, wie lange ich wegen welchem Anlass im Tunnel sein muss?

UN:

 Wenn ich jetzt einfach aufstehe, rausgehe, mich an der Sonne und dem Leben freue, gibt es dann irgendeinen, den das wundern könnte? Der sich äußern könnte, dessen Erwartungen ich nicht erfüllen würde?

KG:

 Schließlich hab ich echt was schlimmes erlebt. Davon kann man sich doch nicht einfach so schnell erholen… Oder doch?

SB:

 Ich muss die Zügel eindeutig wieder zu mir holen. Meine eigenen Entscheidungen treffen. Ich kann ja nicht ewig warten, bis der Kranfahrer mal Zeit hat… Oder bis hier irgendjemand ein Licht montiert… Scheiß Dunkelheit…

UA:

 Immer muss man alles alleine machen… Licht anknipsen. Sich des Lebens freuen. Dankbarkeitstagebuch schreiben. Kann mir das nicht mal jemand abnehmen?

KP:

 Wenigstens wird es schon etwas heller. Wenigstens fühle ich mich nicht mehr so handlungsunfähig. Wenigstens kann ich mich jetzt aufraffen und mir jetzt einen Tee machen und ein paar mal tief Atmen.

Tief ein- und ausatmen!!!

Ein Glas Wasser trinken.

Spüre jetzt noch einmal in dich hinein, wie es Dir mit dem Anfangsgefühl geht. Wie geht es  Dir mit dem „Am Ende des Tunnels ist kein Licht?“ Was hat sich geändert? Was ist neues aufgetaucht?

Braucht es noch ein paar Klopf-Runden für die unangenehmen Gefühle mit der „Dunkelheit“? Oder mit den „Erwartungshaltungen der anderen“? Oder mit der Überforderung, sich immer selbst um alles kümmern zu müssen“? Dann einfach neue Sätze bilden und weitere Runden klopfen, bis es leichter wird.

Schreibe, wenn Du magst, alles was auftaucht auf. Diese Notizen kannst Du vielleicht noch gebrauchen, auf Deinem Weg mit EFT zu mehr Licht in schweren Zeiten.

Oder kann bei Dir sogar schon ein Entscheidungssatz entstehen?

Zum Beispiel: „Auch wenn ich wieder in diesem blöden Tunnel feststecke, weil ich ______Ereignis______ erlebt habe, entscheide ich mich dafür, mir wenigstens mein inneres Licht anzumachen.“

Soweit für Heute. Ich hoffe, ich habe dich ein Stück begleiten können.

Wenn Du Lust habt, schreibt mir doch in die Kommentare, was bei Dir an Emotionen oder Entscheidungssätzen aufgetaucht ist. Auch wenn Du Fragen hast, kannst Du das gerne in die Kommentare schreiben. Ich freue mich darauf.
Alles Liebe

Anna

By |2017-02-14T11:33:18+00:0024. November, 2016|EFT|2 Comments

2 Comments

  1. Susanna 12. Dezember 2016 at 22:28 - Reply

    Anna, was für ein Geschenk! Danke! Ist in meinem Browser gebookmarkt und was soll ich sagen – ich freu mich direkt auf den nächsten Tunnel, in dem ich das ausprobieren kann 😀

    • Anna Haker 12. Dezember 2016 at 22:39 - Reply

      Liebe Susanna,
      gerne. Freue mich, wenn ich Dich erreichen konnte. 🙂 Danke.

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