EFT vor, während und nach der Geburt

… für Frau, Mann und Kind – Was für ein Glück

Was kann Frauen mit auf den Weg geben werden, wenn Sie eine Geburt vor sich haben. Was Männern, die Vater werden?

Es gibt so viele Bücher, Kurse, Ratschläge, Tipps und Geschichten. Alle meinen es gut, haben ihre Daseinsberechtigung. Und doch: Welche dieser Tipps, Kurse und Ratschläge für diese Frau, diesen Mann, dieses Paar, dieses noch nicht geborene Kind passend sein werden, weiß man oft erst hinterher.

Hände auf dem Bauch einer Schwangeren

Jede Frau und jeder Mann bereitet sich auf die neue Situation so vor, wie er oder sie es im Vorhinein für richtig hält. Anders geht es nicht. „Man kann nicht um eine Ecke schauen, an der man noch nicht ist.“ Ein Spruch, der mir vor vielen Jahren über den Weg gelaufen ist und an den ich oft denken muss. Was also tun, wenn Mann/Frau sich bestmöglich vorbereitet hat… An alles gedacht hat… Sich gut und sicher fühlt…

Und dann – kommt alles ganz anders …

Die Hebamme muss kurzfristig absagen. Das gewünschte Geburtszimmer ist schon besetzt. Die Schmerzen sind stärker als erwartet und im Stehen oder Hocken nicht auszuhalten, so dass der als so natürlich angepriesene Geburtshocker keine Anwendung finden kann.

Frau im Krankenhaus an Maschinen angeschlossen

Der Muttermund öffnet sich zwar, aber das Kind senkt sich nicht. Die Schmerzen werden immer stärker und der Muttermund schließt sich wieder – eine PDA muss her…
Trotzdem geht nichts weiter. Der Sauerstoffgehalt des Babys sinkt gefährlich. Der Notkaiserschnitt folgt und alles ist überhaupt nicht so wie gedacht …

Zerplatzte Seifenblasen

Eine neue Entscheidung jagt die andere, die innere Spannung steht nur noch gegen ein „alles wird gut“ und erschwert das Annehmen jedes weiteren Schrittes. So hat Mann/Frau es sich nicht vorgestellt. So hat Mann/Frau alles nicht gewollt. Gefühle von Versagen, von Ungenügen, der Verlust der eigenen (Selbst)Sicherheit und das Gefühl des „überrannt werden“ stehen im Vordergrund.

viele Seifenblasen in der Natur

Die ganzen Träume einer schönen Geburt zerplatzen wie Seifenblasen. Wenn man das vorher geahnt hätte…
Ich selbst habe genau so eine Geburt erlebt. Ich hatte keine spürbare Angst, hatte mich gut auf die Geburt vorbereitet, habe sie visualisiert und mich damit rundherum wohl gefühlt und am Ende ist alles passiert, woran ich in meinen schlimmsten Träumen nicht gedacht hätte…

Die Dankbarkeit darüber, dass unser Sohn gesund das Licht der Welt erblickt hat, ist da fast ins Hintertreffen gerückt. Zu groß meine Enttäuschung über die ganzen Informationen über sanfte, schmerzfreie Geburt, die sich so leicht lesen und so schwer umsetzen lassen. Zu groß Gefühl alles „vermasselt“ zu haben.

14 Jahre später

Drei Steine übereinander am Strand

Heute, 14 Jahre später, ist das schon lange überwunden. Die Dankbarkeit über unseren gesunden Sohn ist riesengroß. Inzwischen hatte ich eine zweite Geburt. Wieder einen Sohn. Ganz anders, viel leichter und obwohl es wieder ein Kaiserschnitt wurde, bin ich ganz im Reinen damit und sehr dankbar, dass ich zwei wunderbare, gesunde Kinder habe.

Inzwischen, aber auch erst nach der zweiten Geburt, habe ich etwas gelernt, was ich damals gut hätte gebrauchen können und was ich heute jeder Frau, jedem Mann, jeder Hebamme, jeder Doula und jeder Krankenschwester ans Herz legen würde:

EFT – Emotional Freedom Techniques – Technik zur emotionalen Freiheit

Finger zeigt EFT-Punkt auf der Handkante
  • eine Technik, die die Spannung aus jeder Situation nimmt.
  • eine Technik, die so individuell ist wie jede einzelne Frau, jeder einzelne Mann und jedes einzelne Kind unter der Geburt.
  • eine Technik, die ebenso einfach zu lernen wie effektiv in der Anwendung ist.
  • eine Technik zur emotionalen Freiheit

Was aber ist nun EFT? EFT ist eine Klopfakupressur, die als „Selbsthilfetechnik“ entwickelt worden ist und von der jede Frau und jeder Mann und in Folge jedes Kind profitieren kann. Sie ist leicht zu lernen und überall anwendbar. Sie ist seit 2012 bei uns anerkannt.

Sie ist ein bisschen so, wie der Tipp der Hebammen an die Gebärende nicht „U“ sondern „A“ oder „E“ zu schreien. Denn „U“ macht eng. „A“ und „E“ machen weit. Das kann jeder ganz einfach probieren und wird den Unterschied sofort spüren.

Was für ein Glück

Mobile aus durchscheinenden Holzscheiben in Herzform

Ebenso ist es mit EFT. Ein paar Klopfrunden. An sich selbst für sich oder für jemand anderen – die Wirkung setzt augenblicklich ein, der Widerstand wird kleiner und die Akzeptanz der neuen Situation wächst.

Das Energiesystem stellt sich neu ein und das große „Trauma“ der Geburt bleibt aus.
Was für ein Glück.

Mit EFT und Systemischer Klopfakupressur kann man übrigens auch alte, belastende Geburtserlebnisse nachträglich bearbeiten, damit man unbeschwert in die nächste Geburt gehen kann und, damit die Selbstzweifel, die oft mit so einem Erlebnis einhergehen, nicht noch Jahre später an einem nagen müssen.

By |2017-02-14T11:33:18+00:0029. August, 2016|EFT|0 Comments

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